Matchatee

Der Chasen (茶筅)

Der Chasen ist ein Bambusbesen mit dem Matchatee schaumig aufgeschlagen wird. Er wird in aufwendiger Handarbeit aus einem Bambusstück geschnitzt. Er wird hoch geschätzt, da er mit dem Chanoyu verbunden ist.

Lädt man Gäste zur Teezeremonie, gebietet es der Anstand, den Tee mit einem neuen, ungebrauchten Chasen aufzuschlagen. Dem Gast wird damit die Wertschätzung entgegengebracht. Spezielle Chasen werden für zeremonielle Zwecke verwendet. Es gibt welche für den täglichen Gebrauch oder für Teeschüler zum Üben.

Der Chasen wird nach der Matcha Zubereitung auf den Chasentate platziert. Er ist aus Keramik. Darauf wird der Chasen zum Trocknen gestellt. Der Chasen behält seine Form. Dieser wird in einem Chasen Zutsu aufbewahrt.

Für Koicha, also starke Matcha, nutzt man einen speziellen Koicha-Chasen.

Alte, gebrauchte Chasen werden im Shinto Schrein bei einer Zeremonie die Göttern geopfert und verbrannt.

Chashaku (茶杓)

Ein Chashaku ist ein kleiner Teelöffel mit dem Matchatee portioniert werden kann. Er wird, wie der Chasen aus einem Bambusstück geschnitzt. Es gibt einfache Chashakus und kunstvolle mit Urushi-Lackierung geschmückte. Es gibt Chashakus, die von Teemeistern verwendet wurden. Der Chashaku kann nur eine bestimmte Menge Matchatee aufnehmen und ist zugleich eine Maßeinheit, in der die Teemenge gemessen werden kann. Rezepte können sich an der Chashakumenge orientieren. Dort liest man dann „1-2 Chashaku voll“.

Chaki (茶器)

Ein Chaki ist eine Teedose zur Aufbewahrung von Matchatee. Eine Form davon ist das Natsume. Dieses wird für den Ususcha verwendet.

Für Koicha nutzt man Chaire Teedosen.

Einige Teedosen haben einen Einsatz zum Sieben des Tees, ein Matcha furui. In besagten Teedosen wird gesiebter Tee aufbewahrt. Allerdings sind sie nicht luftdicht und deshalb für eine längere Aufbewahrung nicht geeignet.

Mehr findest du bei

Wagashi Maniacs Artikel über Matchatee

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